Landesverband Berlin

Trotz stark steigender Corona-Zahlen Schulen, Kitas und Jugendclubs offenhalten

04.11.2020

Von: Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin

Unter der kritischen Wahrung wichtiger Hygiene- und Abstandskonzepte muss die Öffnung von Bildungseinrichtungen sowie Aufrechterhaltung von (mobilen) Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit für Einzelne und Kleinstgruppen auch weiterhin möglich bleiben.

 

"Das Recht auf Bildung muss während der Corona-Pandemie gewährleistet bleiben", forderte das Deutsche Kinderhilfswerk in einer Pressemitteilung bereits vor dem Beschluss der neuen Corona-Regeln, die ab Anfang dieser Woche in Kraft getreten sind. Doch wie neben dem Gesundheitschutzmaßnahmen noch auf soziale und kindheitspädagogische Aspekte, sowie Interessen und Bedürfnisse der rund 11 Millionen Schüler*innen in Deutschland Wert gelegt werden kann ist vielerorts noch fraglich. Nicht nur finanzielle Unterstützung vom Bund, die Länder und Schulträger bei der Offenhaltung der Schulen unter die Arme greift, ist gefragt. Auch kreative Lösungsideen sind erforderlich, um die Handlungsfähigkeit von Schulen und Kitas auch über bürokratiearme und praxisnahe Formen der Lehr- und Lerndigitalisierung und vor allem durch personelle Aufstockungen zu stärken.

"Wir brauchen endlich umfassende Konzepte, um bei den derzeit stark steigenden Infektionszahlen in der Fläche komplette Schließungen der Bildungseinrichtungen zu verhindern. Notwendig ist dafür ein Expert(inn)enrat mit Verantwortlichen aus Gesundheits- und Bildungsbehörden unter Einbezug von Schüler(inne)n sowie von Fachkräften und Elternverbänden, um in regelmäßigen Abstimmungen und einem Erfahrungsaustausch das Ineinandergreifen von Maßnahmen sowie den gemeinsamen Umgang mit bildungspolitischen Folgen der Corona-Krise zu gewährleisten“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin fordert, dass Jugendclubs sowie mobile Angebote weiterhin geöffnet bleiben dürfen. Kinder- und Jugendeinrichtungen sind genauso wie Schulen und Kitas wichtige Bildungseinrichtungen. Jugendarbeit ist mehr als Freizeitgestaltung. Sie leistet einen existentiellen Beitrag für junge Menschen in ihrer Demokratie- und Persönlichkeitsentwicklung – gerade jetzt in Zeiten der Pandemie.

Hier gehts zum kompletten Artikel der LAG OKJA Berlin.
 

 

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